25.03.2019

Vorwort

Hallo, ich möchte mich an dieser Stelle zunächst einmal vorstellen. Ich arbeite bei der Deutschen Post / DHL in der Paketzustellung und bin 36 Jahre alt. Wie man sich vorstellen kann werde ich bei meinem Renteneintritt wohl kaum eine auskömmliche Rente erhalten. Private Altersvorsorge ist also sehr wichtig um das Einkommensgefälle, welches mit dem Renteneintritt einher geht, abzufangen. 

Natürlich wurde schon versucht mir Produkte wie Riester schmackhaft zu machen. Meiner kritischen Hinterfragung hielt aber Riester nicht stand und wird daher von mir radikal abgelehnt. 

Ich bin relativ spät, in meinen späten 20ern, auf Themen wie Aktien, Fonds und ETFs gestoßen. Auslöser war die Prämie, welche mir die Consorsbank, damals noch Cortal Consors, für das Kundenwerben angeboten hat. Zur Auswahl standen irgendwelche überteuerten Apple Produkte und unter Anderem eine BMW Aktie. Da mir die BMW Aktie als das nachhaltigere Produkt erschien, habe ich mich dafür entschieden. Allerdings stellte ich fest, dass ich noch gar kein Depot besaß, da die Consorsbank zu dieser Zeit lediglich als Gehaltsgirokonto und als Tagesgeldkonto fungierte. So kam eins zum Anderen und ich hatte bald mein Depot und die BMW Aktie wurde eingebucht. (Die Einbuchung fand am 17.03.2014 statt). Somit war mein Interesse an der Börse entfacht. Ich kaufte als nächstes 5 VW Aktien, ohne irgend ein Überprüfung, ohne dem Analysieren von Kennzahlen etc.. Natürlich würde ich so etwas heute nicht mehr machen, zumal der ganze Automobilsektor sich im Umbruch befindet und ich mir das Geschehen erst einmal von der Seitenlinie aus anschauen werde. 

Im Laufe der Zeit hat sich dann noch der ein oder Andere aktiv gemanagte Fonds Zugang in mein Depot gefunden. Danach gab es eine Phase in der ich ETFs als das Nonplusultra angesehen habe. Seit ca. Mitte 2017 bin ich nun, mit schon etwas mehr Erfahrung als am Anfang, zu einem überzeugten Stock-Picker geworden.

Ich möchte im Laufe der Zeit mein ziemlich chaotisches und unstrukturiertes Gesamtportfolio "ausmisten". Mein Ziel ist es im Wesentlichen Einzelaktien zu haben, von denen jede einzelne Dividendenzahler sein muss, und ein paar Spezialgebiete, wie z.B. Staatsanleihen Emerging Markets, durch ETFs abzudecken. Diese ETFs sollen ausnahmslos ausschüttend sein.

Es würde mich freuen wenn Du, lieber Leser, mich auf diesen Weg begleiten würdest. Ich habe vor, regelmäßig über mein Vorgehen in diesem Blog zu berichten. 

Meine Zielsetzung ist es, zu mindestens ein teilweise finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Ich bin mir bewusst, dass die totale finanzielle Unabhängigkeit aus heutiger Sicht (2021) wohl kaum zu erreichen sein wird. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass ich im Laufe der Zeit, z.B. meine Mietzahlung nur aus den Dividenden und Ausschüttungen begleichen werde kann. Außerdem werde ich dadurch mein kärgliche staatliche Rente massiv aufbessern können. 

 

Und nun viel Spaß beim Lesen meines Blogs...

 

Ihr / Euer Dividenden-Nerd, der mit richtigem Namen übrigens Samuel heißt